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Sulfatkarstwanderung
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(1) Bild (Blick vom Hausmannsturm)

(Bad Frankenhausen und zurück, ca. 5,5km)
Startpunkt ist am Stadtpark Bad Frankenhausen (Ortsausgang Richtung Kyffhäuser). Von hier aus folgen wir der Goethestraße stadteinwärts. An der Gabelung, auf die wir nach ca. 300m treffen, halten wir uns rechts und folgen dem Wanderzeichen grüner Punkt auf weißem Grund, bis wir den Quellgrund (N51°21.565' E011°06.145') erreichen. In diesem über 1000 Jahre alten Großerdfall treten ergiebige Solequellen zutage, die im Mittelalter die Basis für den Reichtum der Stadt bildeten.
Jetzt folgen wir den Weg in südliche Richtung (mit Möglichkeit der Besichtigung eines nachgebildeten mittelalterl. Salzsiedehauses) und halten uns am Springbrunnen nach links, um gleich hinter dem Kurpark wieder nach links in die Poststraße abzubiegen, der wir bergauf folgen, um kurz darauf an der Oberkirche (N51°21.570' E011°06.315') die Auswirkungen der Verkarstung auf dieses Bauwerk zu betrachten.
Am Ende der Oberkirchgasse folgen wir der Treppe (nördlich der Kirche) und halten uns nordwestlich Richtung Hotel, um auch der Treppe rechts vom Hotel zu folgen (1 in gelben Kreis). Am Ende der Treppe halten wir uns nach links in Richtung der alten Burganlage (Hausmannsturm) (N51°21.645' E011°06.250') von dessen Plateau sich ein guter Blick über Bad Frankenhausen und die Frankenhäuser Talung bietet.

Nun folgen wir dem Weg weiter bergauf (Richtung Panoramamuseum (N51°21.930' E011°06.210'); grüner Punkt) über die Hundewiese und durch ein kleines Waldstück und erreichen die Nusswiese auf dem Schlachtberg.
Auf dem Gelände vor uns fand die letzte Entscheidungsschlacht im Großen Deutschen Bauernkrieg von 1525 statt. Wir halten die Richtung (Panoramamuseum, Streuobstweg; grüner Punkt) bei und erreichen kurz darauf einen Gedenkstein, der zur Erinnerung an die Schlacht aufgestellt wurde.

Weiter geht es in nördliche Richtung (grüner Punkt) bis wir auf den Fußweg treffen, der zum Museum führt. Wir halten unsere Richtung bei und folgen dem Weg an der nächsten Wegeskreuzung nach links. Bald darauf queren wir eine Asphaltstraße, halten uns rechts und folgen den Weg Richtung Flugplatz (gelbes Kreuz). Am Waldrand (rechts vom Weg) treffen wir bald darauf auf das sog. Jägerskreuz aus Kyffhäusersandstein. Über Umstand und Zeitpunkt der Aufstellung dieses Steinkreuzes gibt es keine Überlieferungen. Nach Besichtigung des Jägerskreuzes können wir den schmalen Trampelpfad in den Wald folgen und treffen nach ca. 30m auf eine große Senke. Hierbei handelt es sich um eine Uvala aus drei nebeneinander liegenden Erdfällen.

Zurück am Jägerskreuz folgen wir dem Weg weiter in den Wald und halten uns gleich am nächsten Abzweig nach links (grüner Punkt), den wir ca. 1km folgen, bis wir auf einen geschotterten Weg am sog. "Tilledaer Tor" treffen. Rechts vor uns erkennen wir einen weiteren Großerdfall, der jedoch illegal verfüllt wird.
Wir verlassen den Wald in südl. Richtung (Richtung Panorama, grüner Punkt). Weiter geht es an den Streuobstwiesen vorbei, bis wir wieder auf den Asphaltweg treffen, den wir nach rechts folgen und den Hintereingang des Panoramamuseums (N51°21.930' E011°06.210') erreichen.
Interessant ist, dass das Museum mit seinen 47m Baukörperdurchmesser mehrere alte Erdfälle (bis 2m Durchmesser) überbaut.
Nach optionaler Besichtigung des Monumentalgemäldes verlassen wir das Museumsgelände durch den Haupteingang. Gleich hinter dem Eingangstor folgen wir dem schmalen Trampelpfad bergab und halten uns - zwischen Panoramamuseum und Gedenkstein - in südliche Richtung talwärts.

Kurz vor dem Waldanfang halten wir uns rechts durch das "Wüste Kalktal" (Richtung Bad Frankenhausen Stadtpark; blauer Balken; Vorsicht, bei Nässe Glättegefahr!!). Nach ca. 20m erkennen wir rechts vom Weg einen großen Stinkschieferaufschluss.

Nach weiteren ca. 400m talwärts erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung.

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©H.Stolze