(Barbarossahöhle - Bad Frankenhausen; ca. 7,3km)
Die Wanderung beginnt an der
Barbarossahöhle (N51°22.520' E011°02.175').
Bei ausreichender Zeit wird ein
Besuch der Höhle empfohlen. Anschließend wählen wir neben dem Höhleneingangsgebäude den bergauf führenden Weg mit dem blauen Kreuz
und erreichen auf diese Weise nach etwa 200m den Erdfall Teufelsgrube (die Verbruchsmassen dieses Erdfalls haben wir vorher im Olymp der Barbarossahöhle
gesehen). Auf der südlichen Seite des Wanderweges erkennen wir die Reste des alten Wehrgrabens der
Falkenburg (N51°22.515' E011°02.270').
Ein schmaler Pfad führt durch den Graben auf das Plateau mit den spärlichen Überresten der Burg. Nach dem Besuch der Burg steigen wir wieder ab
und erreichen den Vorplatz der Barbarossahöhle.
Jetzt folgen wir dem Barbarossaweg (X8 auf schwarzem Grund) in Richtung Bad Frankenhausen bis zur
Rottlebener Dreiangel (N51°22.170' E011°03.325'). Dort verlassen wir die ausgezeichneten Wanderwege, halten uns links vom Gedenkstein (Obelisk) und
folgen etwa 30m der Straße in Richtung Bad Frankenhausen (ostwärts).
Am ersten Abzweig biegen wir links ein. An einer unscheinbaren Gabelung
halten wir uns rechts, um gleich darauf auf einem schmalen Pfad nach links steil den Berg aufzusteigen. Wir folgen dem Pfad, der sich an der Hangkante entlang
zieht.
Auf einem größeren flachen Plateau am Hang kann eine Rast eingelegt werden.
Hinter uns versteckt sich in einer Nische der Eingang
zur
Prinzenhöhle (N51°22.360' E011°03.450'), die wir mit einer guten Taschenlampe befahren können.
Nach
dem optionalen Besuch der Höhle gehen wir auf einem schmalen Pfad weiter, der nördlich der Höhle am Hang entlang in den Wald führt. Nach
reichlich 600m treffen wir wieder auf einen ausgezeichneten Wanderweg (Geologisch - Botanischer Wanderweg; diagonaler grüner Balken), den wir in Richtung
Bad Frankenhausen folgen.
Nach etwa 800m treffen wir auf eine größere Kreuzung. Wir folgen dem diagonalen grünen Balken weiter in Richtung
Bad Frankenhausen und durchqueren dabei einen Hohlweg, der sich anschließend ein Stück rechts neben unserem Weg entlang zieht. Dieser Hohlweg ist ein
Rest der alten Salzstraße von Bad Frankenhausen über den Kyffhäuser.
An einem Abzweig am Waldrand ("Eschenecke") entscheiden wir uns
wieder für den Weg mit dem diagonalen grünen Balken nach Bad Frankenhausen. Unser Weg führt uns jetzt unterhalb der Kattenburg (N51°22.200' E011°04.550')
und später westlich vom Kosackenberg entlang.
Bald treffen wir auf eine Hinweistafel, die uns erklärt, wie der tiefe Hohlweg vor uns entstanden ist.
Etwa gegenüber vom Schild führt ein schmaler Pfad steil am Kosackenberg hinauf. Wir folgen dem Pfad und treffen nach dem Aufstieg auf ein mit einem
Metallgitter abgedecktes Einsturzloch. Hier können wir einen Blick in die
Opferspalte (N51°22.090' E011°04.670') werfen,
die bis zur Einsturzstelle mit Opfergaben verfüllt war. Von einem Besuch der Opferhöhlen selbst sehen wir aus Sicherheitsgründen ab.
Anschließend folgen wir dem Pfad weiter und treffen bald auf eine größere Trockenrasenfläche. Wir halten uns direkt am Waldrand in westliche
Richtung und treffen nach ca. 700m auf die Naturparkstation (N51°22.115' E011°05.220'). Nach dem Besuch der Station (optional) folgen wir den
ausgeschilderten Wanderwegen nach Bad Frankenhausen (optional von Bad Frankenhausen an der Kleinen Wipper entlang zur Barbarossahöhle.).