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Barbarossahöhle
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(N51°22,520' E011°02,175')

(1) Bild (Gerberei)

Die Barbarossahöhle bei Rottleben ist die größte touristisch erschlossene Anhydrit - Gips - Höhle Europas (Gesamtfläche 13.000m²). Ihr Alter beträgt ca. 200.000 Jahre.

Die Barbarossahöhle hat sich durch Auslaugung aus einer Klufthöhle entwickelt. Dabei drang vom Süden her Wasser in das Gipsmassiv ein und löste das Gestein langsam auf. Auf diese Weise entstanden an der Grenzschicht zwischen Anhydrit und darunter liegendem Zechsteinkalk weit gespannte, flache Hohlräume, in denen sich ein gleichmäßiger Wasserspiegel bildete.

Die Lufttemperatur in der Barbarossahöhle beträgt durchgängig ca. 9°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 98-100%. Die Wassertemperatur der klaren Seen liegt bei 8,6°C. Durch bis vor kurzem unbekannte Schlotten besteht ein natürlicher Zugang zur Erdoberfläche mit der Möglichkeit der Besiedlung der Höhle durch verschiedene Kleinlebewesen.

Die Barbarossahöhle wurde im Dezember 1865 zufällig entdeckt, als Bergleute auf der Suche nach Kupferschiefer große natürliche Hohlräume anfuhren. In fünfjähriger Arbeit hatten sie einen 178m langen Suchstollen unterhalb der Falkenburgruine in das Gestein getrieben, um an das in der Kyffhäuserregion vorhandene Kupferschieferflöz zu gelangen.

Nach ihrer Entdeckung wurde die Höhle wegen ihrer Lage als Rottlebener Höhle oder Falkenburger Höhle bezeichnet. Sie wurde jedoch schon kurz darauf in Barbarossahöhle umbenannt. Sie war eine der ersten Schauhöhlen überhaupt.

Öffnungszeiten:
01.04. bis 31.10.
täglich 10.00 bis 17.00 Uhr

01.11. bis 31.03.
Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 16.00 Uhr

15.11. bis 20.12.
Samstag und Sonntag
10:00 bis 16:00 Uhr

Kontakt zur Barbarossahöhle

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